So rechnen
wir

Alle Wertungen auf skifahren.net entstehen aus offenen Daten und festen Formeln. Hier steht jeder Rechenweg, damit Du die Zahlen nachvollziehen kannst.

01 · Datenbasis

Woher die Zahlen kommen

  • Skigebiete, Pisten und Lifte stammen aus OpenStreetMap, aufbereitet über OpenSkiMap (Lizenz ODbL). Wir nehmen alle Gebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mindestens 20 Kilometern Abfahrtspisten auf.
  • Pistenkilometer, Schwierigkeitsgrade, Höhen und Hangausrichtung berechnen wir selbst aus den Pistenlinien. Offizielle Angaben der Bergbahnen können abweichen, weil sie anders zählen, etwa mit Skirouten oder parallelen Pisten.
  • Gebiete, deren Pisten zu mindestens 60 Prozent zu einem größeren Gebiet gehören, führen wir als Teilgebiet dieses Verbunds.
02 · Schneesicherheit

Eine Zahl von 0 bis 10

  • Höhenlage (35 Prozent): mittlere Höhe aller Pisten. 800 m ergeben 0 Punkte, 2.400 m und mehr volle 10 Punkte, dazwischen linear.
  • Schneehistorie (45 Prozent): Anteil der Tage von Dezember bis März mit mindestens 30 cm Schneehöhe in den zehn Wintern 2015/16 bis 2024/25, auf mittlerer Pistenhöhe. Der Durchschnitt zählt zu 70 Prozent, der schlechteste Winter zu 30 Prozent. Quelle sind Reanalyse-Modellwerte (ERA5-Land über Open-Meteo), keine Messstation.
  • Hangausrichtung (20 Prozent): Nordhänge zählen voll, Osthänge zu 60 Prozent, Westhänge zu 40 Prozent, Südhänge zu 10 Prozent, jeweils gewichtet nach Pistenlänge.
  • Solange die Schneehistorie für ein Gebiet noch nicht berechnet ist, zählen Höhe zu 65 und Hang zu 35 Prozent. Künstliche Beschneiung ist nicht eingerechnet.
03 · Eignung

Anfänger, Familien, Könner

  • Anfänger: Anteil leichter Pisten mal 12, plus einen Punkt, wenn es Förderbänder, Teller- oder Schlepplifte gibt.
  • Familien: Anteil leichter und mittlerer Pisten mal 8, plus bis zu zwei Punkte für die Zahl der Lifte (ein Punkt je 15 Lifte).
  • Könner: Anteil schwerer Pisten mal 25, plus drei Punkte je 1.000 Höhenmeter der längsten Abfahrt am Stück.
  • Alle Werte sind auf 0 bis 10 begrenzt.
04 · Andrang

Ampel für jeden Tag der Saison

  • Grundlage sind die Schulferien und Feiertage aller Bundesländer und Kantone (OpenHolidays API). Jede Region zählt mit ihrer Einwohnerzahl, gewichtet nach Entfernung zum Gebiet: bis 100 km voll, danach abnehmend, ab etwa 600 km nur noch mit 8 Prozent.
  • Dazu kommen ein Saisonverlauf (Februar am stärksten), Zuschläge für Samstage, Sonntage und Feiertage sowie für die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.
  • Die Ampel teilt die Tage relativ ein: die ruhigsten 35 Prozent grün, die vollsten 30 Prozent rot. Das ist eine Schätzung, keine Zählung von Skifahrern.
05 · Skiwetter und Wind

Skitag-Index und Wind-Warnung

  • Wetter: Open-Meteo-Vorhersage für den höchsten und tiefsten Punkt des Gebiets.
  • Skitag-Index (0 bis 10): Sonnenstunden bis 5 Punkte (voll ab 8 Stunden), Neuschnee bis 2,5 Punkte (voll ab 15 cm), wenig Wind bis 1,5 Punkte, Temperatur bis 1 Punkt (voll bis 3 °C). Über 25 cm Neuschnee kosten 1,5 Punkte, weil Pisten dann oft erst gespurt werden.
  • Wind-Warnung: grobe Faustregel für Böen am Berg. Sessellifte ab etwa 50 km/h empfindlich, Gondeln und Schlepplifte ab etwa 60 km/h. Ob eine Bahn fährt, entscheidet allein der Betreiber.
06 · Saisonzeiten

Nur was der Betreiber veröffentlicht

  • Öffnungs- und Schlusstermine übernehmen wir nur von der Website des Betreibers und nennen Quelle und Prüfdatum. Fehlt eine Angabe, schreiben wir das dazu, statt zu schätzen.
07 · Pistenpläne

Eigene Karten aus offenen Daten

  • Unsere Pistenpläne erzeugen wir aus OpenStreetMap-Linien und einem freien Höhenmodell (Terrain Tiles, Mapzen über AWS Open Data). Sie sind keine offiziellen Pistenpläne der Bergbahnen und nicht zur Orientierung im Gelände gedacht.
08 · Skipass-Preise

Nur was der Betreiber veröffentlicht

  • Die Tageskarte für Erwachsene und Kinder in der Hauptsaison übernehmen wir von der Website des Betreibers oder Verbunds, mit Quelle und Prüfdatum. Bei Tagespreisen nennen wir den niedrigsten angezeigten Preis mit „ab“. Schweizer Preise rechnen wir für Vergleiche zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank in Euro um.
09 · Talorte

Wo übernachten zum Skifahren

  • Talstationen sind die unteren Enden der Liftlinien, Pistenenden die unteren Enden der Abfahrten, beides aus OpenStreetMap. Orte, Ortshöhen und Bahnhöfe stammen aus GeoNames (geonames.org, Lizenz CC BY 4.0).
  • Ein Ort gilt als Talort, wenn eine Talstation höchstens 1,5 Kilometer vom Ortsmittelpunkt entfernt liegt. Eine Piste führt bis in den Ort, wenn ein Pistenende höchstens 500 Meter entfernt ist. Skibus-Verbindungen sind nicht enthalten.
Häufige Fragen

Kurz
beantwortet

Stand: November 2026.

Wie berechnet skifahren.net die Schneesicherheit?

Aus drei Teilen: mittlere Pistenhöhe (35 Prozent), Anteil der Wintertage mit mindestens 30 cm Schnee in den letzten zehn Wintern (45 Prozent) und Hangausrichtung der Pisten (20 Prozent). Ergebnis ist eine Zahl von 0 bis 10.

Wie genau ist der Andrang-Kalender?

Er ist eine Schätzung aus Schulferien, Feiertagen, Wochentag und Saisonverlauf, gewichtet nach Einwohnern und Entfernung der Herkunftsregionen. Er zeigt, wann es relativ ruhiger oder voller wird, aber keine gezählten Besucher.

Warum weichen die Pistenkilometer von den offiziellen Angaben ab?

Wir messen die Pistenlinien in OpenStreetMap nach. Bergbahnen zählen oft anders, etwa mit Skirouten, Parallelpisten oder gerundeten Werten.

Datenquellen und Hinweise

Skigebiete, Pisten und Karten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), aufbereitet über OpenSkiMap · Höhenmodell: Terrain Tiles (Mapzen, AWS Open Data) · Wetter und Schneehistorie: Open-Meteo (CC BY 4.0), Modellwerte · Ferien und Feiertage: OpenHolidays API. Andrang, Schneesicherheit, Eignung und Skitag-Index sind eigene Schätzungen von skifahren.net, Rechenwege in der Methodik. Unsere Pistenpläne sind keine offiziellen Karten.